Das Vertrauen zwischen Brautpaar und Hochzeitsfotograf

Aktualisiert: 21. Nov. 2021


Viele Brautpaare legen heutzutage sehr viel Wert auf eine authentische und realitätsgetreue Hochzeitsreportage, in der sämtliche Emotionen des Hochzeitstages festgehalten werden. Hierfür muss ein wesentlicher Grundstein gelegt sein: Vertrauen! Warum das so wichtig ist, schildere ich jetzt.


Für diesen Artikel war es mir erstmal wichtig nachzulesen, was Vertrauen überhaupt ist. Im Duden wird Vertrauen als "festes Überzeugtsein von der Verlässlichkeit, Zuverlässigkeit einer Person" beschrieben. Es ist eine sehr einfache Definition, aber ich finde, dass es den Kern der Sache trifft, allerdings fehlt für mich das Ergebnis, das aus dem Vertrauen resultiert: Mehr Kapazitäten für andere Dinge. Wenn beispielsweise ein Vorgesetzter (m/w/d) seine Mitarbeitenden mit bestimmten Aufgaben betraut, hat er die Möglichkeit und die Zeit sich auf andere Themen zu konzentrieren.


Die freien Kapazitäten für das Wichtigste

Das lässt sich auch auf den Kontext von Hochzeiten übertragen: Ist das Brautpaar von der Zuverlässigkeit des Fotografen (m/w/d) überzeugt, machen sich Braut und Bräutigam beispielsweise keine Gedanken mehr darüber, ob der Hochzeitsfotograf pünktlich ist oder die wichtigsten Momente wie den Ringtausch oder den Kuss festhält. Auf Basis dieses Vertrauens in die Hochzeitsdienstleister kann das Brautpaar loslassen und seine freien Kapazitäten in das Wichtigste der Hochzeit investieren - und zwar in sich selbst. Keine negative Gedanken, keine Sorgen. Diese Liebe, Ehrlichkeit und Ausgelassenheit strahlen förmlich aus den Fotos und stehen sinnbildlich für den harmonischen Tag.


Einblick in die Gefühlswelt

Es geht aber nicht nur um die reine Rechnung, dass man sich den wichtigen Dingen widmen kann, wenn man sich auf jemanden verlässt. Das wäre etwas einfach! An einer Hochzeit durchlebt das Brautpaar viele Gefühle. Das Zeigen von Gefühlen jedoch kann vor "Fremden" nicht jeder, weil kein Vertrauen vorhanden ist. Viele Menschen müssen daher erstmal von der Integrität des Gegenüber überzeugt sein, um Gefühle zeigen zu können. Wenn das Brautpaar von der Integrität des Fotografen überzeugt ist, vertrauen Braut und Bräutigam dem Hochzeitsfotografen Gefühle an und gewähren somit Einblicke in ihre Beziehung. Genau diese Gefühle und Einblicke sind das, was die Hochzeitsfotos so wertvoll machen.


Man merkt, dass Vertrauen ungemein wichtig ist. Daher empfehle ich jedem Brautpaar, mit dem Hochzeitsfotografen ein Kennenlerngespräch zu vereinbaren. Bei einem Verlobungsshooting oder Paarshooting im Vorfeld der Hochzeit kann man sich auch im fotografischen Sinne näher kennenlernen und somit mehr Vertrauen aufbauen. Aber dazu schreibe ich irgendwann mal mehr.


Fazit: Selbst das beste tiefstehende Licht, ein traumhaftes Brautkleid und eine tolle Hochzeitslocation bringen auf den Hochzeitsfotos nichts, wenn das Brautpaar den Hochzeitstag nicht genießen kann. Daher ist Vertrauen das wichtigste Rezept für eine schöne und authentische Hochzeitsreportage.





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